Sitemap   Wissensch.+Technik   Astronomie+Raumfahrt   Wasser   Medizin   HTML-Tutorial   Politik+Gesellschaft   Wirtschaft+Ökonomie   Harz+Oberharz   Skandinavien   Humor+Satire   Sonstiges   Downloads
Grimm, H.:

Teiche um Clausthal-Zellerfeld, Buntenbock und Hahnenklee: Urlaub und Freizeit, auch für Rollstuhlfahrer - eine Übersicht

http://www.wissenschaft-technik-ethik.de/clausthal-zellerfeld_teiche.shtml
zuletzt aktualisiert am 30.08.2018

Seiteninhalt:



Wodurch zeichnen sich die Oberharzer Teiche aus?

Mehr als 50 Teiche in der Umgebung einer einzigen Stadt - das ist wohl zumindest in Deutschland einzigartig. Doch nicht allein die schiere Anzahl der überall rings um Clausthal-Zellerfeld z.T. sehr idyllisch gelegenen Gewässer macht sie für Urlauber so attraktiv, die meisten der Teiche haben darüber hinaus noch weit mehr zu bieten:
  • Sie liegen inmitten einer herrlichen Wald- und Naturlandschaft.
  • Sie liegen oft abseits der (lauten) Verkehrswege.
  • Ihr Wasser ist vergleichsweise klar und sauber.
  • Man kann in ihnen schwimmen.
  • In vielen von ihnen ist auch Nacktbaden nicht unüblich.
  • Man kann auf ihnen Boot fahren.
  • Man kann in ihnen angeln, wenn es der Pächter erlaubt.
  • Man kann dort Fische, Libellen u.V.m. beobachten.
  • Zur richtigen Zeit kann man rund um sie herum Himbeeren und Blaubeeren sammeln.
  • An einigen von ihnen gibt es Spielgeräte für Kinder.
  • An einigen von ihnen kann (nach Absprache mit dem Förster) Feuer gemacht oder gegrillt werden.
  • Man kann sich an ihren Uferstreifen in der Sonne räkeln.
  • Es gibt aber fast überall auch im Uferbereich schattige Plätzchen.
  • Trotz Alledem sind sie längst nicht so überlaufen wie die weniger zahlreichen Badegewässer in dichter besiedelten Regionen.



Die Teiche sind Bestandteil eines herrlichen Urlaubs- und Freizeitgebietes für all jene, die gern aktiv in der Natur unterwegs sind, und die in diesem Gebiet gelegenen Ortschaften sind attraktive Urlaubsziele für alle, die Interesse z.B. am historischen Bergbau und den damit verbundenen Einrichtungen haben.

Interessante Details und Fotos zu Clausthal-Zellerfeld, Hahnenklee-Bockswiese und anderen oberharzer Ortschaften (auch im Umkreis um den Oberharz) vermitteln u.a. die Webseiten des Harz-Blogs "harz-region.de" der Hobbyfotografin Lisa Bönemann, mit interessanten Infos u.A. zu den Bergen, den Talsperren und den Pilzen im Harz.



Sind oberharzer Teiche mit dem Rollstuhl erreichbar?

Anlässlich eines Gästebuch-Eintrages von Emma aus Hahnenklee-Bockswiese habe ich mich mit der Frage befasst, welche oberharzer Teiche von Rollstuhlfahrern (hiermit seien stets alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen) besucht werden können. Hierauf kann es keine allgemeingültige Antwort geben, da die Fähigkeiten von Rollstuhlfahrern (und die Fähigkeiten ihrer Rollstühle) äußerst stark variieren. So gibt es z.B. sportliche Rollstuhlfahrer, die ohne fremde Hilfe eine Treppe überwinden können, aber auch solche, die selbst auf ebenem Fußboden geschoben werden müssen. Und während die meisten Rollstuhlfahrer mit einem Standard-Rollstuhl (mit oder ohne Zusatzausstattung) auskommen müssen, leisten sich einige ein elektrisch angetriebenes, geländegängiges Modell mit Allrad- oder gar Raupenkettenantrieb.

Bei einer Recherche im Internet habe ich bislang keine nennenswerten Informationen zur Zugänglichkeit der oberharzer Teiche für Rollstuhlfahrer gefunden. Die bei den Teichbeschreibungen angegebenen Tipps für Rollstuhlfahrer beruhen sämtlich auf eigener (aktueller) Ortserkundung oder (oft älteren) Erinnerungen.

Der Wald und die freie Landschaft sind grundsätzlich nicht barrierefrei! Falls doch einmal so einigermaßen, dann ist dies fast immer reiner Zufall. Auf den geschotterten oder unbefestigten Wald- und Feldwegen, und insbesondere auf Teichdämmen, gibt es für Rollstuhlfahrer besondere Gefahren:
  • Steckenbleiben in Sand, Matsch, Gras, zwischen Steinen oder Baumwurzeln
  • Hintenüberkippen beim Hinauffahren von starken Steigungen
  • Vornüberkippen beim Hinabfahren zu steiler Gefälle
  • Gefällestrecken werden bergab überwunden, der Rückweg hinauf erweist sich jedoch als zu steil
  • Abrutschen oder versehentliches Rollen in einen Steilhang (Teichdamm!) und hinunterpurzeln (möglicherweise gar in den Teich!)
  • Unterschätzen der für den Rückweg benötigten Kraftreserven
Wer sich als Rollstuhlfahrer auf steile oder unebene Wald- oder Feldwege oder gar ins Gelände wagen will, sollte daher bei jedem vor ihm liegenden Streckenabschnitt überlegen:
  • Ist mein Rollstuhl für diesen Untergrund geeignet, oder werden zusätzliche Einrichtungen dafür benötigt, wie z.B. Rückrollbremsen, Kippschutz und Anschnallgurt?
  • Reicht meine Kraft sicher aus zur Bewältigung des Streckenabschnitts?
  • Kann ich dort so fahren, dass ein Umkippen ausgeschlossen ist?
  • Bei Gefällestrecken: Komme ich dort nicht nur sicher hinunter, sondern später auch wieder hinauf?
  • Kann der Rollstuhl im losen Untergrund, zwischen Baumwurzeln oder Steinen möglicherweise stecken bleiben?
  • Bei Abhängen (insbesondere an allen Teichdämmen!): Besteht ggf. die Gefahr, abzurutschen und hinunterzupurzeln?
  • Kann ich sicher verhindern, ins Wasser zu rollen oder zu rutschen?
  • Könnte ich notfalls gut genug schwimmen, um mich an Land zu retten?
  • Bin ich noch fit genug, den bereits gefahrenen Weg auch wieder ganz zurück zu fahren?
All diese Fragen gelten ggf. auch für das Team Rollstuhlfahrer - Hilfsperson. Eine für unebene und steile Strecken hinreichend kräftige Hilfs- oder Begleitperson ist insbesondere beim erstmaligen Befahren einer schwierigeren Strecke dringend zu empfehlen!

Die im Folgenden zu den einzelnen Teichen gegebenen (Wege-)Tipps für Rollstuhlfahrer bezeichnen keinesfalls Wegstrecken, die für Rollstuhlfahrer grundsätzlich befahrbar sind! Diese Tipps bezeichnen lediglich die am einfachsten erscheinenden Wegstrecken, die zum betreffenden Teich führen, sofern es überhaupt durchgängig befahrbar erscheinende Wege gibt. Jeder Rollstuhlfahrer (und jeder, der einen Rollstuhl schiebt) muss daher jeweils für jeden vor ihm liegenden Streckenabschnitt selbst beurteilen, inwieweit dieser für ihn (und ggf. den Geschobenen) gefahrlos befahren und überwunden werden kann!



Die Teiche im Einzelnen

Die Teiche in der Umgebung von Clausthal-Zellerfeld, Buntenbock und Hahnenklee-Bockswiese sind auf der nachfolgend dargestellten Übersichtskarte verzeichnet. Diese enthält exemplarisch auch einige der Wanderwege in diesem Gebiet. Unter der Karte befindet sich eine Liste mit Links zu Kurzbeschreibungen (z.T. mit Foto) der einzelnen Teiche. Soweit bis dato bekannt, ist jeweils ein kurzer Tipp für Rollstuhlfahrer angehängt, ob und ggf. wie der betr. Teich per Rollstuhl (von entsprechend befähigten Rollstuhlfahrern!) erreicht werden könnte. Es wird davon ausgegangen, dass Interessierte in der Lage sind, daraus mit Hilfe von Landkarten, Wanderkarten und Stadtplänen den richtigen Wegverlauf zu rekonstruieren.

Uebersichtskarte zu den Teichen rund um Clausthal-Zellerfeld, Buntenbock und Hahnenklee-Bockswiese

AuT         BäT         CaT         EiT         EsT

ESu         EuT         FlaT         FlöT         FoT

GrT         GruT         HadT         HbzT         HHT

HiT         HsbT         HsnT         HüT         JäT

JFT         KCT         KeT         KieT         KrT

KuT         LgeT         LgrT         MüT         NaT

OSt         PfT         PixT         PoT         PrT

RöT         SchT         SemT         SpT         SröT

StaT         SuT         SwaT         WaT         WasT

ZaT         ZeT         ZieT


Die Teiche um Clausthal-Zellerfeld, Buntenbock, Festenburg und Schulenberg:

SpT = Spiegelthaler Teiche
Sehr schön idyllisch gelegene Teiche, von Wildemann oder Zellerfeld (Erbprinzentanne) aus zu Fuß erreichbar. Baden ist möglich. Zwischen den Teichen am schmalen südseitigen Fußweg befindet sich der mehrere Meter hohe Spiegelthaler Wasserfall. Wer möchte, kann darunter zur Abwechslung vom vielen Baden eine Dusche nehmen.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

ZeT = Zechenteiche
2 Teiche zwischen dem Campingplatz "Waldweben" und dem Robinson-Abenteuerspielplatz. Mit dem Auto erreichbar. Hier kann man ruhig mal eine Runde schwimmen, während die Kinder auf dem recht gut ausgestatteten Spielplatz toben.
Rollstuhlfahrer: (noch nicht abschließend erkundet) mit dem Auto in Zellerfeld von der Goslarschen Str. nach Westen in die Spiegelthaler Str. einbiegen und bis zum Campingplatz fahren. Dort erstmal selbst schauen, was geht.

WasT = Wasserläufer Teich
Kleiner, schon ziemlich bewachsener Teich, zum Baden weniger geeignet.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

HüT = Hüttenteich
Ein kleiner aber feiner Teich im nördlichen Zellerfelder Tal, der gern zum Baden aufgesucht wird. Rund um den Teich gibt es viel schattenfreie Liegefläche für Sonnenhungrige.
Rollstuhlfahrer: (noch nicht abschließend erkundet) eher nicht erreichbar, aber ich schau's mir nochmal an

EiT = Einersberger Teiche
Ein größerer Teich (Oberer Einersberger Teich), ein sehr idyllisch gelegener kleinerer (Mittlerer E. T.) und ein ganz kleiner (Unterer E. T.) Teich. Diese Teiche gelten als teilweise geschützte Biotope, zumindest im Oberen E. T. ist aber an bestimmten Stellen das Baden erlaubt. Der kleinste der 3 Teiche, der Untere E. T., ist relativ unzugänglich gelegen, bereits ziemlich verlandet und zum Baden ohnehin nicht wirklich das Wahre, dagegen aber ein wahres Juwel für den, der ein einsames lauschiges Plätzchen sucht.
Rollstuhlfahrer: (noch nicht abschließend erkundet)
Oberer Einersberger Teich: von den Zechenteichen (s. dort) weiter (mit dem Rollstuhl) auf der (zunächst asphaltierten, dann geschotterten) Forststr., nach ca. 800 m schräg links abbiegen auf Forststr.; es geht ca. 1 km(!) sehr steil(!) und z.T. uneben auf Schotterstr. hinunter zum Ob. Einersberger Teich (da muss man auch wieder hinaufkommen!)
Mittlerer Einersberger Teich: ob und ggf. wie wird noch erkundet.
Unterer Einersberger Teich: im Rollstuhl vermutlich nicht erreichbar; ich werde aber noch mal nachschauen

Einfach schön: Der Mittlere Einersberger Teich

EuT = Eulenspiegler Teich
Schöner, noch im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld gelegener Teich, der langsam zuwächst und zu verlanden begonnen hat. Zum Baden nicht geeignet, aber ein gemütliches Plätzchen zum Entspannen, Libellen beobachten und vieles mehr. In der nahe gelegenen Bücherei können sich Idyll-Leseratten immer wieder frischen Nachschub beschaffen.
Rollstuhlfahrer: am zentralen Omnibusbahnhof parken, in westlicher Richtung weiter: (a)weitestmöglich rechts schmaler Fußweg ohne besondere Unebenheiten oder Steigungen an Nordseite; (b) links halten, über Schotterplatz auf Forststr. südlich am Teich entlang (evtl. Steigung(en))

StaT = Stadtweger Teich
Direkt an der Straße gelegen und daher besonders gut geeignet für Leute, die gern mit dem Auto direkt bis zum Teich fahren. Baden ist möglich, der Teich wird auch gern von Sportanglern beangelt. In der Nachbarschaft finden sich mehrere kleine Froschteiche.
Rollstuhlfahrer: Teich und Teichdamm-Anfang liegen direkt am geschotterten Parkplatz (im Wesentlichen ohne besondere Unebenheiten); Froschteiche vom Damm aus sichtbar

SröT = Schröterbacher Teich
Abseits der Forststraßen zwischen Erbprinzentanne und Kiefhölzer Teich gelegener mittelgroßer Teich, z.T. von Wald, z.T. von Wiesen umgeben. Zum Baden geeignet.
Rollstuhlfahrer: vermutlich nicht erreichbar; ich schau aber nochmal nach, ob evtl. doch

KieT = Kiefhölzer Teich
Der familienfreundliche Freizeitteich im Harz schlechthin. Anfahrt mit dem Auto bis zum geräumigen Parkplatz, von dort nur höchstens 100 m bis zum Teich. Außer Baden und Bootfahren kann man mit dort fest installierten Einrichtungen grillen (ausschließlich in den zum Feuermachen vorgesehenen Einrichtungen(!), vorher beim Förster anmelden, und nur dann Feuer machen, wenn nicht aufgrund längerer Trockenheit erhöhte Waldbrandgefahr besteht!). Zum Speisen und gemütlichen Beisammensitzen stehen große Tische und Bänke zur Verfügung. Der Kiefhölzer Teich ist m. W. z. Zt. der einzige Teich in und um Clausthal, an dem Feuer machen auch außerhalb der Wintermonate erlaubt ist.
Rollstuhlfahrer: (noch nicht abschließend erkundet) m.d. Auto Ri. Oker, links ab Ri. Festenburg, nach ca. 500 m parken; an Wegekreuzung links in steinigen, recht unebenen, leicht abschüssigen Weg (evtl. durch Schranke versperrt), nach ca. 300 m Teichdamm erreicht (auf dem Damm nur schmaler und z. T. unebener Pfad und Grasbewuchs beidseitig! Vorsicht!)

ZaT = Zankwieser Teich
Nur wenig weiter vom Parkplatz entfernt als der Kiefhölzer Teich, trotzdem ruhig gelegen und gut zum Schwimmen und Bootfahren geeignet. Wer gern nackt in Wasser oder Sonne badet, ist hier in bester und nicht selten auch zahlreicher Gesellschaft. FKK wird vor Allem am Nordwestufer ausgeübt, wo auch reichlich Sichtschutz wächst. Auf einer einschlägigen Webseite [#gsz] wird sogar behauptet, der Teich sei ein beliebter Schwulentreff, was aber nicht von allen Kommentatoren so bestätigt wird. Ich selbst habe bei meinen zahlreichen Teichbesuchen nur ein einziges Mal und vor langer Zeit von Weitem einen Geschlechtsverkehr zwischen zwei Männern am Nordufer des Zankwieser Teichs (k...frech an ziemlich exponierter Stelle) registrieren können, war aber am Nordwestufer auch nur höchst selten unterwegs. Entsprechende Interessenten müssten sich also selbst ein Bild machen, was sich dort abspielt oder nicht.
[#gsz]: https://gay-szene.net/zankwieser-teich-in-clausthal-zellerfeld/11251/eintrag.html; 30.08.2018
Rollstuhlfahrer: vom Parkplatz am Kiefhölzer Teich geradeaus auf Forststr. leicht bergauf, nach ca. 200 m liegt links der Teich, der schmale Pfad dorthin dürfte jedoch für die meisten Rollstuhlfahrer zu schwierig sein


Ein beliebter Bade- und Liegeplatz: Der Zankwieser Teich

RöT = Röhrenteich ("Schweineteich")
Kleiner, sehr idyllisch und etwas versteckt im Wald gelegener Teich. Wer hier herkommt, hat auch bei schönem Wetter keine schlechten Chancen, den Teich zumindest zeitweilig für sich allein zu haben. Nacktsonnen und -baden ist hier durchaus üblich. Es gibt durch Bäume und Büsche recht gut vor Blicken geschützte (auch untereinander) Liegebereiche. Wer sich nicht daran stört, dass das Wasser durch Huminstoffe braun gefärbt ist, kann hier durchaus auch ein kühles Bad nehmen. Das Wasser ist jedoch von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Einmal lagen viele tote Fische im Wasser, einmal war das Wasser rostig-trüb und voller Kaulquappen (was mich weniger gestört hat), und in einem Jahr war es (Biofilm??) äußerst schleimig (was ich leider erst beim Wiederausstieg bemerkte).
Rollstuhlfahrer: Forststr. am Zankwieser Teich (zunehmend steil) weiter bis Brücke über kl. Bach; ca. 50 m weiter geht es theoretisch links ohne Weg durchs Gelände zum Teich (wenn überhaupt, dann aber nur mit Allrad, Raupen oder getragen zu schaffen)


Mitten im Wald versteckt: Der Röhrenteich

SchT = Schalker Teich
Relativ großer und vergleichsweise kalter Teich, nur wenige 100 m von Festenburg entfernt. Baden ist hier nicht nur möglich, sondern noch dazu besonders erfrischend.
Rollstuhlfahrer: (noch nicht abschließend erkundet) vom Parkplatz Kiefhölzer Teich m.d. Auto weiter auf Asphaltstr. bis Festenburg; parken; Str. geht in geschotterte Forststr. über; nach Links-rechts-Windung einige 100 m bis Wegekreuzung; rechts ziemlich steil(!) abwärts zum Teich (Achtung! Da muss man auch wieder hoch, wenn man nicht bis Oberschulenberg hinab weiterrollen will!)

OSt = Okerstausee
Das Oberharzer Freizeitgewässer par Excellence. Mit Schiffsrundfahrt, Bootsverleih und Restaurant direkt am Stausee. Schwimmer und Sporttaucher finden hier gute Bedingungen, abgesehen von der schlechten Unterwassersicht. Vor Allem an schönen Tagen wird hier gepaddelt, gesegelt und getretbootet was das Zeug hält. Auf der asphaltierten Forststraße um den Stausee finden Skater und Radler eine herrliche Rennstrecke (Vorsicht! Hier wird natürlich auch gewandert.). Auch einen Blick von der Staumauer ins tiefe Tal sollte man nicht versäumen.
Rollstuhlfahrer: diverse Parkplätze an den anliegenden Straßen; Parkplatz an Staumauer auf anderer Str.seite (Vorsicht beim Überqueren der Bundesstr.!!); mehrere Einkehrmöglichkeiten (an Staumauer, an Brücke und a.d. Str. nach Altenau) mit Blick auf Okerstausee; von der Vorsperre-Vorstaumauer aus asphaltierter Weg auf Ostseite bis Staumauer (ca. 16 km(!!!) hin und zurück, ohne nennenswerte Steigung, vor Allem im Rollstuhl mit Handkurbel-Antrieb interessant); An der Weißwasserbrücke Hauptanleger für Ausflugsschiff (sehr steil runter zum Anleger, man kann aber mit dem PKW des Reeders herunter- und heraufgebracht werden)

PoT = Polstertaler Teich
Ein kleiner Teich in der Nähe von Altenau, neben dem Restaurant "Polstertaler Hubhaus" und einem Campingplatz gelegen.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

KeT = Kellerhalsteiche
Oberer (der nördlichste) und Großer Kellerhalsteich: Schön gelegen, aber außer zum Schauen und in gewissem Abstand Verweilen leider zu keiner Freizeitgestaltung zu gebrauchen, da beide Teiche zur Trinkwassergewinnung dienen und dort so ziemlich alle Aktivitäten verboten sind
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

Unterer Kellerhalsteich: Unterhalb der B241 gelegener und von dort einzusehender, ansonsten sehr schöner Teich. Dort lagern eher selten Besucher, vermutlich wegen der nahe gelegenen Straße.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

MüT = Mühlenteich
Kleiner Teich neben dem unteren Kellerhalsteich, der von der Straße aus jedoch nicht zu sehen ist.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

HsnT = Hasenteich
Zu diesem Teich führt nicht einmal ein Trampelpfad, daher ist er ohne genaue Ortskenntnis nur äußerst schwer zu finden, zumal in ziemlich schwierigem Gelände gelegen. Baden ist darin möglich, sofern man einen Steilhang hinunter und wieder hinauf kommt, aber aufgrund der vergleichsweise niedrigen Wassertemperatur und des schlammigen Ein- und Ausstiegs nicht unbedingt jedermanns Sache.
Rollstuhlfahrer: auf gar keinen Fall versuchen, ohne ortskundigen Begleiter hinzugelangen! Selbst mit einem Solchen ist der Teichbesuch selbstständig allenfalls für echte Härtetypen zu schaffen, die hunderte von Metern querfeldein kriechend zurücklegen können und auch sehr steile Abhänge kriechend rauf und runter kommen! Anders ist der Teich ohne massive fremde Hilfe (z.B. getragen werden von mehreren kräftigen Personen) definitiv nicht zu erreichen, auch nicht in allrad- oder kettengetriebenen Offroad-Rollstühlen!

LgeT = Lange-Teich
Größtenteils ziemlich schattig im Tal gelegener kleiner Teich. Baden ist möglich und vor Allem für Kältefans interessant. Ein kälteres Badegewässer findet man im Harz wohl kaum.
Rollstuhlfahrer: parken am Südwestzipfel der Okertalsperre (zwischen Ober- und Mittelschulenberg); von dort über die Gesamtstrecke (ca. 3 km) leicht ansteigende geschotterte Forststr. zum Teich; Teichdamm befahrbar; stärkere Steigung auf dem letzten Streckenabschnitt!

LgrT = Langer-Teich
Ein beliebter und bei schönem Wetter meist gut frequentierter Badeteich, keine 5 Minuten zu Fuß vom Waldseebad entfernt.
Rollstuhlfahrer: mit dem Auto von Clausthal Ri. Altenau, ca. 150 m hinter Outdoor-Center Harz links in großer Einmündung zur Forststr. parken (Platz f. Forst-Lkw lassen!); geschotterte Forststr. ca. 1 km geradeaus (geht etwas rauf und runter), links abzweigen auf geschotterte Forststr. (steinig, Schlaglöcher!, aber Steigungsfrei), nach ca. 500 m Teich erreicht

EsT = Eschenbacher Teiche
Zwei Teiche im Clausthaler Stadtgebiet, die von den Anwohnern gern zum Schwimmen genutzt werden. Trotz der Stadtlage größtenteils von Wald umgeben. Einige Häuser, die vom Teich aus zu sehen sind, stören nicht weiter. Im oberen Teich kann man häufig vom Damm aus große Karpfen beobachten.
Rollstuhlfahrer:
Oberer Eschenbacher Teich: Straße "An den Eschenbacher Teichen" hochfahren, parken zwischen ob. Einmündung Arnikaweg und unt. Einm. Siebensternweg; rechts an Halbschranke vorbei schmaler Fußweg (mäßige Steigung); nach ca. 150 m Teichdamm (von diesem aus auch Unterer Eschenbacher Teich sichtbar; vor dem Damm des Oberen Eschenbacher Teiches zweigt ein ziemlich steiler Schotterweg ab hinab zum Unteren Eschenbacher Teich)
Unterer Eschenbacher Teich: von Adolf-Ey-Str. breiter Schotterweg links von der Bildungsstätte der Sportjugend (z.T. sehr steil hinab, z.T. mit Geröll!; da muss man auch wieder hinauf!), nach Ende des starken Gefälles rechts abzweigen auf schmaleren Weg zum Teichdamm

HHT = Hausherzberger Teiche
Zwei Teiche am Rande des Clausthaler Stadtgebiets und beliebte Freizeitteiche. Am oberen Teich befindet sich das Waldseebad, ein Naturschwimmbad mit Liegewiese, Spielplatz und Bootsverleih. Auf der gegenüber liegenden Seite liegt direkt an Wald und Teich das Feriendorf "Am Waldseebad".
Rollstuhlfahrer: parken auf Breslauer Str. (Parkstreifen); auf Bürgersteig zum Unteren Hausherzberger Teich; schmaler Durchlass zum Teichdamm; geschotterter Fußweg ohne Steigung oberhalb Ostufer (einzelne Baumwurzeln) zum Damm des Oberen Hausherzberger Teiches; geradeaus weiter guter Fußweg nah am Ostufer des Oberen Hausherzberger Teiches entlang zum Feriendorf (alternativ: parken am Feriendorf (Ecke Mönchstalweg-Hirschler Weg), den oben beschriebenen Weg umgekehrt befahren)


Wohnen direkt am Wasser: Auch das ist in Clausthal möglich
(hier am Oberen Hausherzberger Teich).


Baden mit Aufsicht und Bootsverleih: Das Waldseebad, hier an einem ruhigen Tag

PfT = Pfauenteiche
Die 3 Pfauenteiche sind für Freizeitaktivitäten nur eingeschränkt geeignet. Das Baden ist in diesen Teichen nicht gestattet, da das Wasser möglicherweise mit Giftstoffen aus der nahegelegenen ehemaligen Sprengstofffabrik mehr oder weniger kontaminiert ist. An ihnen und zwischen ihnen wandern kann und darf man jedoch, und zum Glück gibt es ja keinen Mangel an Bade-Alternativen.
Rollstuhlfahrer:
Unterer Pfauenteich: parken in Einmündung zum Werk Tanne gegenüber Einmünd. Freiberger Str.; relativ steile Rampe (schmaler, geschotterter Fußpfad) hinauf zum Damm; Brücke am Dammende nicht überwindbar (zu schmal, Fahrradsperre)
Mittlerer und Oberer Pfauenteich: parken in Str. "Am Pulverhaus", links halten, ca. 300 m geschotterte Forststr. zum Damm zwischen beiden Teichen

HiT = Hirschler Teich
Aus diesem Teich wird das Trinkwasser für Clausthal-Zellerfeld gewonnen, das Baden ist dort deshalb nicht erlaubt.
Rollstuhlfahrer: parken Str. "Am Pulverhaus" (bei Firma Sympatec); Asphaltstr. rechts, nach ca. 100 m links auf geschotterte Forststr., ca. 300 m zum Teich, dort sehr steiles(!) Stückchen zum Damm hinauf

FoT = Fortuner Teich
JäT = Jägersbleeker Teich
Beide Teiche stehen unter einer Art Biotopschutz, weshalb das Baden dort nicht gestattet ist. Die Umgebung um die zwei Teiche herum ist aber recht ansprechend, so dass sich eine Stippvisite durchaus lohnen kann.
Rollstuhlfahrer: noch nicht abschließend erkundet, es bestehen aber gute Aussichten

ESu = Entensumpf
Kleiner Teich, wie der Name schon sagt, eher zum Libellen und Frösche beobachten als zum Baden geeignet. Zumindest zum Schwimmen wird er etwas flach sein. Etwa an dieser Stelle entspringt die Innerste. (Eigentlich heißt der Teich "Neue Benedikter Teich", dies ist aber bereits so weit in Vergessenheit geraten, dass er auf allen mir bekannten Online- und Offline-Karten als Entensumpf bezeichnet ist, so dass es m. E. am sinnvollsten ist, diese (im Übrigen recht treffende) Bezeichnung ungeachtet der Historie einfach weiter zu verwenden.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

NaT = Nassenwieser Teich
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

WaT = Wasserläufer Teich
JFT = Johann-Friedrich-Teich
2 Teiche inmitten einer landwirtschaftlichen Idylle, in der Nähe einer Schrebergartenkolonie. Wird von den Schrebergärtnern gern mal zum Baden benutzt, in der Regel schauen einem aber nur die Kühe dabei zu.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

SwaT = Schwarzenbacher Teich
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

PixT = Pixhaier Teich
Mittelgroßer Teich mit gut ausgestattetem Campingplatz.
Rollstuhlfahrer: sollte vom Campingplatz aus gut zugänglich sein


Camping direkt am Wasser: Der Pixhaier Teich

HsbT = Hasenbacher Teich
Beliebtes Badegewässer mit vielen versteckt gelegenen Liegeplätzen. Nur wenige 100 m vom nächsten Parkplatz entfernt.
Rollstuhlfahrer: An B241 ca. 400 m nördl. der Abzweig. nach Buntenbock geschotterter Parkplatz; Richtung Osten relativ steil abfallende und z.T. recht unebene Forststr. ca. 200 m zum Teich hinunter (die muss man auch wieder hochkommen!); kl. Brücke zum Damm, ab Dammende für die meisten Rollstuhlfahrer kein sicheres Weiterkommen mehr

SuT = Sumpfteich
Größerer Teich inmitten einer Wiesenlandschaft, von Buntenbock aus in wenigen Minuten erreichbar.
Rollstuhlfahrer: parken beim Hotel Pixhaier Mühle; von dort aus auf ebenem geschotterten Fußweg leicht erreichbar

ZieT = Ziegenberger Teich
Mittelgroßer Badeteich mit Liegewiese und einem kleinen Kinderspielplatz. In den Sommermonaten (bis ca. Anfang September) fand (und findet möglicherweise auch heute noch) hier jede Woche eine Kinder-Surfschule statt (Info: Tourist-Information, Tel. 05323-81024) für Kinder ab 8 Jahren.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet


Kinderfreundlich: Der Ziegenberger Teich bei Buntenbock

BäT = Bärenbrucher Teich
Größerer Teich mit z.T. sumpfigen Uferbereichen. Rund um den Teich wachsen massenhaft Himbeersträucher (beste Erntechancen ca. Juli/August) mit schönen großen Früchten.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

PrT = Prinzenteich
Großer Teich mit guter Bademöglichkeit. Erwies sich bei einem Besuch als reinstes Schmetterlingsparadies, man musste aufpassen, nicht draufzutreten. Früher durfte dort nach Anmeldung beim Förster auch Feuer gemacht werden, dies ist seit einigen Jahren leider nicht mehr möglich.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

SemT = Semmelwieser Teich
Schöner Badeteich, direkt an einer Forststraße gelegen und leicht zu finden.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

FlaT = Flambacher Teiche
Oberer Flambacher Teich: Besitzt langgezogene flache felsige Uferstreifen, so dass man hier besonders leicht ins Wasser kommt.
Rollstuhlfahrer: noch nicht abschließend erkundet
Unterer Flambacher Teich: Weist ringsum wunderschön bewachsene Ufer auf, besonders geeignet für diejenigen, die eine beschauliche Idylle suchen.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet


Ein idyllisches Plätzchen: Der Untere Flambacher Teich

HadT = Haderbacher Teich
Netter Teich zum Schwimmen und Rasten. In der Nähe, jedoch nicht in Sichtweite, befindet sich ein Campingplatz.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

HbzT = Hahnebalzer Teiche
Unterer Hahnebalzer Teich: Direkt an der Forststraße gelegen, die äußeren Ecken sind mit Schwimmpflanzen bewachsen, ansonsten ist Baden aber möglich.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet


Fast wie im Dschungel: Der Auslauf des Unteren Hahnebalzer Teiches


Gut zu erreichen: Der Untere Hahnebalzer Teich

Oberer Hahnebalzer Teich: Verhältnismäßig hoch gelegen, abseits der Forststraße. Ein echter Geheimtipp für Alle, die ca. 1 km Fußweg nicht scheuen und ein lauschiges Plätzchen gern haben, an dem sie auch schwimmen können.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet


Lädt zum Baden: Das klare Wasser des Oberen Hahnebalzer Teiches

KCT = Kleiner Clausthaler Teich
Schön gelegen, Baden ist möglich, wenngleich die Ufer fast überall recht steil und unzugänglich sind.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

CaT = Carler Teich
Der Kurteich im Kurpark Zellerfeld. Der Kurpark war einst verwildert, wurde jedoch inzwischen im Rahmen einer ehrenamtlichen Aktion von oberharzer Ratsleuten und anderen Freiwilligen wieder saniert. Ein Stück oberhalb des Carler Teiches befinden sich die Kurpark-Einrichtungen.
Rollstuhlfahrer: über den Zellerfelder Kurpark auf Wegen erreichbar (Zufahrt z.B. im unteren Teil der Schützenstr.)


Teiche um Hahnenklee-Bockswiese:

GruT = Grumbacher Teich
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

KuT = Kuttelbacher Teich
Freizeitteich etwas außerhalb von Hahnenklee, mit Bootsverleih. Mit dem Auto zu erreichen.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet

KrT = Kranicher Teiche
Die Kurteiche von Hahnenklee. Baden ist hier, wie in den meisten Kurparks, weniger angesagt.
Rollstuhlfahrer: noch nicht abschließend erkundet; sollten aber als Kurteiche unschwer erreichbar sein

AuT = Auerhahn-Teich
GrT = Grumbacher Teiche
FlöT = Flößteich
Eine gut zu bewandernde Reihe von Teichen zwischen Auerhahn und Bockswiese. Baden ist zumindest in einigen der Teiche möglich.
Rollstuhlfahrer: noch nicht erkundet



Wissenswertes über die Teiche
  • Die Teiche um Clausthal-Zellerfeld und Hahnenklee sind keine natürlich entstandenen Gewässer, sondern sie wurden in früheren Jahrhunderten von Harzer Bergleuten angelegt, um im Sommer wie im Winter stets ausreichend Wasser zum Betrieb der zahlreichen Wasserräder verfügbar zu haben. Das Wasser wurde durch ebenfalls künstlich angelegte Grabensysteme seinem Einsatzort zugeführt.

  • Die Abdichtung der Teichdämme wurde mit dem einzigen damals vor Ort verfügbaren Dichtmaterial vorgenommen: dem Rasenhaupt. Dabei handelt es sich um Grassoden, die genau in der Reihenfolge zusammengelegt wurden, wie sie ausgestochen worden waren, damit die wieder lückenlos zusammenpassten. Inzwischen wurden viele der Teiche bei Reparaturarbeiten mit moderneren Mitteln abgedichtet.

  • Für die Erhaltung der Teiche und Grabensysteme sorgen die Harzwasserwerke: www.harzwasserwerke.de.

  • Die Oberharzer Teiche und Grabensysteme sollen als Weltkulturerbe geschützt werden.



Hinweise
  • Wenn Sie an einem der dafür vorgesehenen Plätze ein offenes Feuer oder Grillkohle entzünden möchten, melden Sie dies unbedingt vorher beim zuständigen Revierförster an. Der kann dann darüber Auskunft geben, ob dies zur Zeit gefahrlos möglich ist oder wegen zu großer Trockenheit vorläufig unterbleiben muss.

  • Angeln ist selbstverständlich nur mit Erlaubnis des jeweiligen Teichpächters erlaubt. Außerdem ist der Besitz einer gültigen Sportfischerlizenz erforderlich. Für Anfänger werden zeitweise auch Kurse zur Erlangung dieser Lizenz angeboten. Erkundigen Sie sich ggfs. bei der Tourist-Information.

  • Schilfbereiche dürfen grundsätzlich nicht betreten oder durchquert werden.

  • Im Übrigen gelten die hinreichend bekannten (Benimm-)Regeln für den Aufenthalt in der Natur.

Gästebuch   Impressum   Zitationsregeln   Disclaimer   Layout